Manndeckung
ist die meist verbreitete Verteidigungsform, die sich gegen jede Angriffsform
spielen lässt.
Man kann Manndeckung spielen:
- über das ganze Feld (Pressverteidigung, Zonenpresse);
- in der eigenen Feldhälfte (enge, aggressive Manndeckung, freie
Ausstellung);
- nur in Tornähe (lockere und sinkende Manndeckung, Floating).
Vorteile der
Manndeckung:
- Sie fördert das Verantwortungsbewusstsein der Spieler.
- Der Einsatz der Spieler erfolgt nach den körperlichen und technischen
Voraussetzungen.
- Die Spieler werden vielseitig; Einzelaktionen sind leichter zu gestalten.
- Man kann den Gegner beim Weitschießen, bei der Ballannahme und
-abgabe stören.
- Die Spieler sind ständig in Bewegung, das Tempo kann durch die
Verteidigung mitbestimmt werden.
- Der Gegner kann zum schnellen Spiel gezwungen werden.
Nachteile der Manndeckung:
- Sie ist empfindlich gegen das Blocken.
- Sie verlangt viel Einsatz d.h. große körperliche Beanspruchung.
- Der Gegenangriff kommt relativ langsam zustande.
- Die Verteidiger sind nicht immer in der Lage, das gesamte Spielgeschehen
zu überblicken. (sie werden durch die Bewegungen des Gegenspielers
abgelenkt).
- Die Gefahr eines Fouls ist relativ groß.
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